Eine Reihe wissenschaftlicher Studien, die vor einigen Jahren durchgeführt wurden, ergab, dass nach dem 35. Lebensjahr das Risiko, ein Kind mit niedrigem Geburtsgewicht (weniger als 2.500 Gramm) zu bekommen, und das Risiko einer Frühgeburt (vor der 37. Woche) steigt.
Säuglinge und Kinder, die mit niedrigem Geburtsgewicht geboren werden, leiden oft unter Atemnot; auch kann ein unzureichendes Geburtsgewicht negative Auswirkungen auf die Herztätigkeit und die Entwicklung des Gehirns und seiner kognitiven Fähigkeiten haben.
Eine neue, kürzlich durchgeführte gemeinsame Studie der London School of Economics und des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zeigte, dass das fortgeschrittene Alter von Spätgebärenden nicht die wahre Ursache für das erhöhte Risiko eines niedrigen Geburtsgewichts oder einer Frühgeburt ist.
Vielmehr sind die individuellen Lebensumstände und die etablierten Gewohnheiten der Gebärenden die Ursache für diese Risiken.
Empfehlungen für Schwangere über 40
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
- Gesunde Ernährung und Lebensstil
- Genetische Beratung
- Pränataldiagnostik