
Der plötzliche Herztod (PHT) tritt mit einer Häufigkeit von 1-2 Fällen pro 1000 Einwohner auf und kann das Ergebnis jeder Herzerkrankung sein. Um das Leben eines Menschen zu retten, wird ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) eingesetzt. Er ist indiziert bei Arrhythmie, chronischer Herzinsuffizienz der Klasse III-IV und "nicht-kompaktem" Myokard. Die Verwendung eines solchen Geräts reduziert das Risiko eines Herztodes erheblich.
Vor der Implantation eines Herzschrittmachers muss der Patient eine Liste medizinischer Dokumente vorbereiten und sich einer Untersuchung unterziehen. Für die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Gerätetherapie werden benötigt:
Nach Indikation ordnet der Arzt zusätzliche Untersuchungen an (EPU des Herzens, MSCT des Herzens). Vor der Operation müssen Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmer abgesetzt werden, um Komplikationen vorzubeugen. Außerdem berät ein Anästhesist den Patienten bei der Auswahl der Methode und der Medikamente zur Schmerzlinderung.

Die Operation wird unter Lokalanästhesie durchgeführt und dauert nicht länger als 1 Stunde. Für die detaillierte Visualisierung aller Manipulationen verwenden Herzchirurgen röntgenologische Operationsanlagen.
Über die Schlüsselbeinvene führen die Ärzte Elektroden ein, die im Vorhof und in der Herzkammer unter Kontrolle der Kontraströntgenographie fixiert werden. Dies ist eine verantwortungsvolle Phase der Operation, da der Arzt einen guten Kontakt zwischen Herzgewebe und Elektroden herstellen muss. Der Herzschrittmacher wird über einen kleinen Hautschnitt in den Schlüsselbeinbereich implantiert, dann werden intrakardiale Elektroden an ihn angeschlossen. Damit ist die Implantation abgeschlossen, die Chirurgen nähen die Weichteile schichtweise und legen einen sterilen Verband an.
Während 6 Stunden muss vollständige Ruhe eingehalten werden. In den ersten Tagen nach der ICD-Implantation wird dem Patienten eine Antibiotikakur und andere Medikamente zur Vorbeugung postoperativer Komplikationen verschrieben. Für 3 Monate wird ein Schonmodus empfohlen: Einschränkung der Bewegungen mit dem linken Arm, Ausschluss von Sport und körperlicher Arbeit, Verbot des Hebens von Lasten über 4-5 kg. Etwa eine Woche nach der Operation kann man allmählich zur Arbeit zurückkehren.
Die Programmierung des Kardioverter-Defibrillators erfolgt am 2.-3. Tag nach seiner Implantation. Die Kontrolle der Gerätefunktion wird nach 3 Monaten und dann alle sechs Monate während der gesamten Nutzungsdauer durchgeführt.
Nach der ICD-Implantation müssen die Patienten ihren gewöhnlichen Lebensrhythmus etwas ändern. Die Einschränkungen betreffen folgende Bereiche:

Das Gerät ist ein komplexer Computer zur Steuerung des Herzrhythmus, der die Funktionen eines Herzschrittmachers (zur Korrektur des Sinusknotens) und eines Kardioverters (zum Stoppen von Flimmern bei lebensbedrohlichen Formen von Arrhythmien) in sich vereint.
Der ICD besteht aus einem Akku, der den unterbrechungsfreien Betrieb des Geräts gewährleistet, einem Mikrochip — dem Hauptteil des Geräts, Elektroden — Leitern, die zusätzliche Impulse an das Herz übertragen, und einem Konnektorblock zum Anschließen der Elektroden an das Gehäuse. Der Preis des Kardioverter-Defibrillators hängt vom Hersteller, den technischen Eigenschaften und dem Vorhandensein zusätzlicher Optionen ab.
Der Herzschrittmacher gibt es in folgenden Typen:
| Art des Eingriffs | Kosten |
|---|---|
| Myokardinfarkt. Implantation eines Kardioverter-Defibrillators | ab 16.500 € |
| Koronare Bypass-Operation (CABG) | ab 18.500 € - 25.000 € |
| Angeborener Klappenfehler. Operation mit Herz-Lungen-Maschine, Betreuung auf der Intensivstation, Nahtentfernung, bis zur Verlegung in die Rehabilitationsabteilung: Korrektur 1 Klappe | ab 35.500 € |
In Deutschland sind weltbekannte kardiologische Zentren konzentriert, die medikamentöse, gerätetechnische und chirurgische Behandlung aller Arten von Herzerkrankungen durchführen. Die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators wird erfolgreich in folgenden deutschen Kliniken durchgeführt:
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