Seit Dezember 2017 leitet er die Abteilung für Thoraxchirurgie am Klinikum rechts der Isar.
Die Zahl der Erkrankungen des Lungensystems hat über mehrere Jahrzehnte deutlich zugenommen und ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen an zweiter Stelle. Der Professor verfügt über zwanzig Jahre Erfahrung als Chefarzt der europaweit bedeutenden Abteilung für Thoraxchirurgie der Universität Heidelberg.
Der Schwerpunkt der Arbeit von Hans Hofmann liegt auf der Möglichkeit minimalinvasiver chirurgischer Eingriffe bei Krebserkrankungen sowie der Einführung einer Immuntherapie bereits im Frühstadium von Lungenkrebs. Die Bedingungen und Möglichkeiten der Klinik ermöglichen die Durchführung dieser Eingriffe mit maximaler Effizienz.
Der Professor plant auch, das Lungenemphysem zu bekämpfen. Obwohl diese Krankheit nicht als Krebs eingestuft wird, ist ihr Ausgang meist ebenso traurig: schwere Atemnot und Stabilitätsverlust. Bisher wurde keine Behandlung als solche angeboten. Mittels minimalinvasiver endoskopischer Chirurgie ist eine Verkleinerung der Lunge möglich und eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie bringt hervorragende und ermutigende Behandlungsergebnisse.
Hans Hofmann ist davon überzeugt, dass jeder Patient eine individuelle Betreuung braucht. Viele haben begleitende chronische Erkrankungen, sodass nur in enger Zusammenarbeit mit einem Pneumologen, Onkologen, Therapeuten und Radiologen die Risiken für den Patienten minimiert werden können.
Der Professor ist der Ansicht, dass Patienten fest auf die Richtigkeit ihrer Diagnosen und Behandlungsstrategien vertrauen sollten. Daher arbeitet er eng mit den Mitbewohnern zusammen.
Lassen Sie uns ein einfaches Beispiel geben. Hochempfindliche Röntgenaufnahmen zeigen oft kleine Läsionen in der Lunge. Aber es muss nicht gleich Krebs sein. Früher wurde in solchen Fällen eine Operation zur Vorbeugung von Krebs durchgeführt, heute wird dies jedoch nicht mehr durchgeführt. Um eine genaue Diagnose stellen zu können, ist zunächst eine gründliche Diagnose erforderlich. Dies erspart dem Patienten unnötige Sorgen.
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