Organisation von Behandlung und Rehabilitation in Deutschland.
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Behandlung von Epicondylitis in Deutschland

Epicondylitis ist eine chronisch-degenerative Schädigung der Sehnen an ihrem Ansatz an den Epicondylen des Oberarmknochens. Man unterscheidet die laterale Epicondylitis („Tennisellbogen" — äußerer Epicondylus) und die mediale („Golferellbogen" — innerer). Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Ellbogengelenks: bis zu 3 % der Bevölkerung jährlich. Trotz des Namens ist die Erkrankung weniger mit Sport als mit repetitiven Handbewegungen bei der Arbeit verbunden. Die Behandlung der Epicondylitis in Deutschland umfasst moderne Physiotherapie, Stoßwellentherapie und innovative MIBRAR®-Therapie zur Regeneration geschädigter Sehnen.

Was ist Epicondylitis

Der Begriff „Epicondylitis" (Entzündung des Epicondylus) ist nicht ganz korrekt: Moderne Studien zeigen, dass der Erkrankung keine Entzündung, sondern eine Degeneration (Tendinose) zugrunde liegt — Zerstörung der Kollagenfasern der Sehnen ohne adäquate Regeneration. Korrektere Bezeichnungen sind Epicondylalgie oder Tendinopathie.

Typ Lokalisation Betroffene Muskeln Typische Bewegung
Lateral Äußerer Epicondylus Handstrecker (M. extensor carpi radialis brevis) Handstreckung, Griff, Heben von Gegenständen
Medial Innerer Epicondylus Handbeuger und Pronatoren Handbeugung, Wurf, Schlag

Laterale Epicondylitis kommt 5–10 Mal häufiger vor als mediale. Spitzenalter — 35–55 Jahre. Vorwiegend die dominante Hand betroffen.

Ursachen

  1. Berufliche Überlastung — repetitive Handbewegungen: Arbeit mit Schraubendreher, Hammer, Maus, Scherenschneiden, Tippen. Häufigste Ursache.
  2. Sport — Tennis (Rückhand → lateral), Golf, Baseball (Wurf → medial).
  3. Altersbedingte Degeneration — verminderte Regenerationsfähigkeit der Sehnen nach dem 35. Lebensjahr.
  4. Einmalige übermäßige Belastung — Tragen schwerer Taschen, Renovierungsarbeiten.
  5. Ergonomische Fehler — falsche Schlagtechnik beim Tennis, suboptimale Schreibtischhöhe.

Symptome

Laterale Epicondylitis

  • Schmerz an der Außenseite des Ellbogens, Ausstrahlung ins Unterarm;
  • Verstärkung bei Handstreckung gegen Widerstand;
  • Greifschmerz — Schwierigkeiten, eine Tasse zu halten oder die Hand zu schütteln;
  • Druckschmerz am äußeren Epicondylus.

Mediale Epicondylitis

  • Schmerz an der Innenseite des Ellbogens;
  • Verstärkung bei Handbeugung und Pronation gegen Widerstand;
  • kann mit Ulnariseuropathie kombiniert sein (Taubheit des 4.–5. Fingers).

Diagnostik

  1. Klinische Untersuchung — Provokationstests: Cozen-Test (Handstreckung gegen Widerstand), Mill-Test (passive Handbeugung bei gestrecktem Ellbogen), Stuhltest (Anheben eines Stuhls an der Lehne). Sensitivität — 85–95 %.
  2. Ultraschall — Sehnenverdickung, Hypoechogenität, Neovaskularisation (Doppler), Kalzifikate. Informativer und zugänglicher Methode.
  3. MRT — bei unklarer Diagnose oder Therapieversagen. Beurteilung des Sehnenschadigungsgrads, Ausschluss intraartikulärer Pathologie.
  4. Röntgen — meist normal. Gelegentlich — Kalzifikate, Osteophyten am Epicondylus.
  5. EMG — bei medialer Epicondylitis zum Ausschluss einer Ulnarisneuropathie.

Konservative Behandlung

Wirksam bei 80–90 % der Patienten (erfordert aber Geduld — bis zu 6–12 Monate):

  • Belastungsmodifikation — Einschränkung provozierender Bewegungen, ergonomische Korrektur.
  • Exzentrische ÜbungenSchlüsselkomponente! Langsame Handstreckung mit Gewicht (Tyler-Programm mit Thera-Band FlexBar). Stimuliert Kollagen-Remodeling.
  • Unterarmorthese (Bandage) — Entlastung des Sehnenansatzes.
  • NSAR — kurzfristig zur akuten Schmerzlinderung. Salben (Diclofenac) bei lokaler Anwendung wirksamer als Tabletten.
  • Stoßwellentherapie (ESWT) — nachgewiesene Wirksamkeit bei chronischer Epicondylitis. 3–5 Sitzungen.
  • Kortikosteroid-Injektion — schneller, aber kurzfristiger Effekt (4–6 Wochen). Langfristig — verschlechtert die Prognose! Deutsche Ärzte setzen sie vorsichtig ein.
  • Physiotherapie — tiefe Quermassage (Cyriax), Ultraschall, Laser.

MIBRAR®-Therapie

Epicondylitis gehört zu den Indikationen der MIBRAR®-Technologie. Die Methode von Prof. Babayan eignet sich ideal für die Behandlung der Tendinopathie — degenerativer Sehnenschädigung.

Warum MIBRAR® wirksamer als Standardinjektionen ist:

  • Kortison — gibt schnelle Linderung, schwächt aber die Sehne und erhöht das Rissrisiko. Langfristig — verschlechtert die Prognose.
  • Standard-PRP — enthält thrombozytäre Wachstumsfaktoren, aber geringe Stammzellkonzentration.
  • MIBRAR® (ARK) — enthält nicht nur Wachstumsfaktoren (CGF-Methode, Medifuge MF 200), sondern auch mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe (LIPOGEMS®). Plus starke antiinflammatorische Faktoren. Ergebnis: Regeneration des Sehnenkollagen statt vorübergehender Schmerzlinderung.

Ablauf:

  1. Blut- und Unterhautfettentnahme → ARK-Gewinnung.
  2. Unter Kontrolle des Sono Control Arm™ (Genauigkeit 0,1 mm) werden Mikroperforationen in der Degenerationszone der Sehne durchgeführt.
  3. ARK wird gezielt in die geschädigte Sehne transplantiert.

Ambulant, ohne Narkose, ohne Nebenwirkungen. Ergebnis auf dem Kontroll-Ultraschall nach 8–12 Wochen — Wiederherstellung der normalen Sehnen-Echostruktur.

Chirurgische Behandlung

Indiziert bei Versagen der konservativen Behandlung über 6–12 Monate (5–10 % der Patienten):

  1. Arthroskopische Hohmann-Operation. Ablösung der degenerierten Sehne vom Epicondylus, Entfernung pathologischen Gewebes. Gleichzeitig — Gelenkrevision (Ausschluss intraartikulärer Schmerzursachen: Chondromatose, Falten).
  2. Offene Operation. Resektion des degenerierten Gewebes, Refixation der gesunden Sehne. Bei medialer Epicondylitis — Transposition des N. ulnaris bei begleitender Neuropathie.

Erfolgsrate der chirurgischen Behandlung — 85–90 %. Rehabilitation: 6–12 Wochen.

Behandlungskosten

Leistung Preis, EUR Hinweis
Diagnostik (Ultraschall + MRT + Untersuchung) 2.000–3.500 1 Tag
Stoßwellentherapie (3–5 Sitzungen) 800–2.000 ambulant
MIBRAR®-Therapie auf Anfrage ambulant
Arthroskopische Operation 5.000–8.000 ambulant / 1 Tag

Alle Behandlungspreise in Deutschland.

Vorteile der Behandlung von Epicondylitis in Deutschland

  • präzise Diagnostik mittels Ultraschall und MRT;
  • MIBRAR®-Therapie — Sehnenregeneration ohne Kortison und Nebenwirkungen;
  • Stoßwellentherapie mit nachgewiesener Wirksamkeit;
  • individuelles exzentrisches Übungsprogramm;
  • arthroskopische Chirurgie in spezialisierten Kliniken;
  • deutschsprachige Betreuung.

Chronische Epicondylitis ist nicht „einfach Ellbogenschmerz", sondern eine Sehnendegeneration, die eine fachgerechte Behandlung erfordert. Kontaktieren Sie uns — wir erstellen das optimale Programm in den besten Kliniken Deutschlands.

Kliniken

Klinik WGZM (Mibrar)

10/10
📍München, Deutschland / Jerewan, Armenien

Wirbelsäulen- und Gelenkzentrum — Regenerative Orthopädie

Spezialisiertes Zentrum von Professor Babayan. Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen mit der patentierten MIBRAR®-Technologie — ohne Schnitte, ohne Narkose, ambulant. Mehr als 25.000 erfolgreiche Eingriffe. Das weltweit einzige Zentrum mit dem vollen Spektrum der MIBRAR®-Methoden.
Klinik München — Grosjeanstr. 2, 81925 München
Klinik Jerewan — Nikogayos-Tigranyan-Str., 1. Sackgasse, 8, Jerewan, Armenien

Klinik Harlaching

9.6/10
📍Sanatoriumspl. 2, 81545 München, Deutschland

Harlaching Hospital

Laut dem Magazin FOCUS gehört das Krankenhaus zu den 20 besten medizinischen Einrichtungen Bayerns und den 100 besten Deutschlands.

Medical Park Bad Wiessee am Kirschbaumhügel Klinik

9.6/10
📍Wallbergstraße 7, 83707 Bad Wiessee, Deutschland

Das Medizinische Zentrum Medical Park Bad Wiessee umfasst

13 spezialisierte Behandlungszentren und 3 Ambulanzen. Die Hauptabteilung befindet sich in Oberbayern an einem der malerischsten Orte am Ufer des Tegernsees.

Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

9.7/10
📍Deutschland, München

29 spezialisierte Kliniken, 12 Fachinstitute, 50 interdisziplinäre Zentren.

Nach der Berliner Charité ist das Klinikum der Münchner Universität mit dem Campus Innenstadt und Großhadern der größte medizinische Komplex der Maximalversorgung in Deutschland.

Klinikum rechts der Isar der TU München

9.8/10
📍Deutschland, München

Abteilung für Hämatologie und Onkologie

Die Abteilung für Hämatologie und Onkologie bietet das gesamte Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen in diesen Bereichen. Das hochqualifizierte Ärzteteam bietet Patienten eine wirksame Behandlung aller onkologischen Erkrankungen, Blut- und Lymphpathologien (z.B. Leukämie, multiples Myelom).

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