Organisation von Behandlung und Rehabilitation in Deutschland.
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Behandlung von Wirbelsäulenfrakturen in Deutschland

Wirbelsäulenfraktur — eine schwere Verletzung, die einen Expertenansatz erfordert. Man unterscheidet traumatische Frakturen (Verkehrsunfall, Sturz) und pathologische — bei Osteoporose, Tumoren, Infektionen (Spondylodiszitis). Osteoporotische Kompressionsfrakturen gehören zu den häufigsten Verletzungen bei älteren Menschen: Jährlich werden in Europa über 500.000 solcher Frakturen diagnostiziert. Die Behandlung von Wirbelsäulenfrakturen in Deutschland umfasst minimalinvasive Methoden (Vertebroplastie, Kyphoplastie), die innovative MIBRAR®-Therapie zur Knochenregeneration und bei Bedarf — hochpräzise chirurgische Stabilisierung.

Arten von Wirbelsäulenfrakturen

Typ Mechanismus Behandlung
Kompressionsfraktur (A) Vertikale Belastung — Stauchung des Wirbelkörpers. Häufigster Typ. Konservativ, Vertebroplastie, MIBRAR®
Berstungsfraktur (Burst) Hochenergietrauma — Zerstörung des Wirbelkörpers mit Retropulsion von Fragmenten in den Kanal Chirurgische Stabilisierung + Dekompression
Distraktionsfraktur (B) Flexion-Distraktion — Schädigung dorsaler Strukturen (Bänder, Gelenke) Chirurgische Stabilisierung
Rotationsfraktur (C) Rotation — komplette Zerstörung aller Säulen + Luxation Notfallstabilisierung
Osteoporotisch Minimaltrauma (Bücken, Niesen) bei Osteoporose Kyphoplastie, Vertebroplastie, MIBRAR®

Ursachen

  1. Osteoporose — Hauptursache bei älteren Menschen (besonders postmenopausale Frauen). Fraktur kann bei minimaler Belastung auftreten.
  2. Trauma — Verkehrsunfall, Sturz aus der Höhe, Sportverletzungen (Skifahren, Reiten, Tauchen).
  3. Metastasen — Tumorbefall der Wirbelkörper (Brust-, Prostata-, Lungen-, Nierenkrebs).
  4. InfektionSpondylodiszitis mit Zerstörung der Wirbelkörper.
  5. Multiples Myelom — multiple lytische Herde in den Wirbeln.

Symptome

  • Schmerz — akut, lokal an der Frakturstelle. Bei Osteoporose kann er mäßig sein. Verstärkt sich bei Bewegung und Belastung.
  • Deformität — Kyphose (Rundrücken) bei Kompressionsfrakturen der BWS.
  • Größenverlust — bei multiplen osteoporotischen Frakturen (Verlust bis 10–15 cm).
  • Neurologische Symptome — bei Kompression des Rückenmarks oder der Wurzeln: Paresen, Sensibilitätsstörung, Blasen-/Mastdarmstörung. Notfallindikation zur OP!
  • Lokaler Druckschmerz — bei Palpation und Perkussion der Dornfortsätze.

Diagnostik

  1. Röntgen — Erstbeurteilung: Höhenverlust des Wirbelkörpers, Keildeformität, Kyphose.
  2. CT — detaillierte Darstellung: Frakturtyp, Retropulsion, Hinterkantenstatus. Obligatorisch bei traumatischen Frakturen.
  3. MRT — Bestimmung der Frakturfrishe (Knochenmarködem), Beurteilung von Bändern, Rückenmark, Wurzeln. Unterscheidung frischer von alten Frakturen.
  4. Knochendichtemessung (DEXA) — Messung der Knochendichte bei V. a. Osteoporose.
  5. Laboruntersuchungen — Kalzium, Vitamin D, Knochenumbaumarker, PSA (Metastasenausschluss).
  6. Szintigraphie / PET-CT — bei V. a. pathologische Fraktur (Metastasen, Myelom).

Konservative Behandlung

Stabile Kompressionsfrakturen ohne neurologisches Defizit:

  • Analgesie — adäquate Schmerztherapie für frühe Mobilisierung.
  • Korsett — Hartrahmenorthese (Jewett, TLSO) für 8–12 Wochen zur Flexionsbegrenzung.
  • Frühe Mobilisierung — Aufstehen bereits in den ersten Tagen. Bettruhe ist kontraindiziert (Thrombose-, Pneumonie-Risiko, Osteoporoseverschlechterung).
  • Osteoporosebehandlung — Bisphosphonate oder Denosumab, Kalzium, Vitamin D. Kritisch wichtig zur Prävention von Folgefrakturen.
  • Krankengymnastik — Stärkung der Rückenstrecker ab der 4.–6. Woche.

Vertebroplastie und Kyphoplastie

Minimalinvasive Methoden bei schmerzhaften osteoporotischen Frakturen, die auf konservative Therapie über 2–4 Wochen nicht ansprechen:

  1. Vertebroplastie. Perkutane Einbringung von Knochenzement (PMMA) in den frakturierten Wirbelkörper über eine Nadel unter Röntgenkontrolle. Sofortige Schmerzlinderung in 85–90 % der Fälle.
  2. Ballonkyphoplastie. Zunächst wird ein Ballon in den Wirbel eingeführt und aufgeblasen, um die Höhe wiederherzustellen, dann wird die Kavität mit Zement gefüllt. Ermöglicht die Korrektur der Kyphose.

Beide Methoden werden unter Lokalanästhesie durchgeführt, ambulant oder mit einer Übernachtung.

MIBRAR®-Therapie

Wirbelsäulenfrakturen gehören zu den Indikationen der MIBRAR®-Technologie. Die Methode von Prof. Babayan bietet eine biologische Alternative zum Knochenzement.

MIBRAR® bei Wirbelsäulenfrakturen:

  • Knochenregeneration. Mit einem speziell entwickelten transpedikulären Perforator mit Trokar werden Mikroperforationen des Wirbelkörpers durchgeführt und ARK (autologes regeneratives Konzentrat) transplantiert. Wachstumsfaktoren und mesenchymale Stammzellen stimulieren die Osteogenese.
  • Wiederherstellung der Wirbelhöhe. ARK-Implantation unter Druck über die Spinalsonde stellt das Volumen des Wirbelkörpers wieder her.
  • Gleichzeitige Bandscheibenregeneration. Eine Wirbelfraktur geht oft mit Schädigung der angrenzenden Bandscheiben einher — MIBRAR® regeneriert auch diese (RRBSW-Methode).
  • Ohne Knochenzement — ausschließlich körpereigenes Gewebe. Kein Risiko von Zementleckage, Allergie, thermischer Gewebeschädigung.
  • Ohne Narkose — ambulanter Eingriff.

Das Ergebnis wird im CT/MRT nach 3–6 Monaten kontrolliert. Daten von Prof. Babayan zeigen eine vollständige Wiederherstellung von Höhe und Form des Wirbels.

Chirurgische Stabilisierung

Indikationen:

  • instabile Frakturen (Typ B, C nach AO);
  • neurologisches Defizit — Notfalldekompression;
  • Berstungsfrakturen mit Retropulsion in den Kanal;
  • zunehmende kyphotische Deformität.

Methoden:

  1. Transpedikuläre Fixation. Schrauben über die Pedikel + Stäbe. Kann perkutan (MIS) — über 1-cm-Zugänge erfolgen. Navigation Cyber-Navi-Hand™ gewährleistet Schraubenplatzierung mit <1 mm Genauigkeit.
  2. Korporektomie + Cage. Entfernung des zerstörten Wirbelkörpers, Ersatz durch Teleskop-Cage + ventrale oder dorsale Fixation.
  3. Kombinierter Zugang (360°). Dorsale Fixation + ventrale Rekonstruktion bei schweren Frakturen.

Rehabilitation

  • frühe Mobilisierung — Gehen ab dem 1.–2. Tag nach OP;
  • Korsett 8–12 Wochen;
  • Krankengymnastik — Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur ab der 4.–6. Woche;
  • Osteoporosebehandlung — Bisphosphonate, Vitamin D, Kalzium;
  • Sturzprävention — Gleichgewichtstraining, Beseitigung häuslicher Risiken;
  • Kontroll-CT nach 3, 6, 12 Monaten.

Behandlungskosten

Leistung Preis, EUR Hinweis
Diagnostik (CT + MRT + Densitometrie) 3.500–6.000 1–2 Tage
Kyphoplastie (1 Wirbel) 7.000–12.000 1–2 Tage stationär
MIBRAR®-Therapie auf Anfrage ambulant
Transpedikuläre Fixation 18.000–30.000 5–10 Tage stationär
Korporektomie + Rekonstruktion 30.000–50.000 7–14 Tage stationär

Alle Behandlungspreise in Deutschland.

Vorteile der Frakturbehandlung in Deutschland

  • präzise Frakturklassifikation und optimale Therapiewahl;
  • MIBRAR®-Therapie — biologische Knochenregeneration ohne Zement und Prothesen;
  • minimalinvasive Kyphoplastie mit sofortiger Schmerzlinderung;
  • navigationsgestützte Chirurgie (Cyber-Navi-Hand™) — Fixatorplatzierung mit <1 mm Genauigkeit;
  • umfassende Osteoporosebehandlung;
  • vollständige Rehabilitation in Kliniken von Weltniveau;
  • deutschsprachige Betreuung.

Eine Wirbelsäulenfraktur erfordert schnelle und fachkundige Behandlung. Kontaktieren Sie uns — wir organisieren die Behandlung in den besten Kliniken Deutschlands.

Kliniken

Klinik WGZM (Mibrar)

10/10
📍München, Deutschland / Jerewan, Armenien

Wirbelsäulen- und Gelenkzentrum — Regenerative Orthopädie

Spezialisiertes Zentrum von Professor Babayan. Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen mit der patentierten MIBRAR®-Technologie — ohne Schnitte, ohne Narkose, ambulant. Mehr als 25.000 erfolgreiche Eingriffe. Das weltweit einzige Zentrum mit dem vollen Spektrum der MIBRAR®-Methoden.
Klinik München — Grosjeanstr. 2, 81925 München
Klinik Jerewan — Nikogayos-Tigranyan-Str., 1. Sackgasse, 8, Jerewan, Armenien

Klinik Harlaching

9.6/10
📍Sanatoriumspl. 2, 81545 München, Deutschland

Harlaching Hospital

Laut dem Magazin FOCUS gehört das Krankenhaus zu den 20 besten medizinischen Einrichtungen Bayerns und den 100 besten Deutschlands.

Medical Park Bad Wiessee am Kirschbaumhügel Klinik

9.6/10
📍Wallbergstraße 7, 83707 Bad Wiessee, Deutschland

Das Medizinische Zentrum Medical Park Bad Wiessee umfasst

13 spezialisierte Behandlungszentren und 3 Ambulanzen. Die Hauptabteilung befindet sich in Oberbayern an einem der malerischsten Orte am Ufer des Tegernsees.

Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

9.7/10
📍Deutschland, München

29 spezialisierte Kliniken, 12 Fachinstitute, 50 interdisziplinäre Zentren.

Nach der Berliner Charité ist das Klinikum der Münchner Universität mit dem Campus Innenstadt und Großhadern der größte medizinische Komplex der Maximalversorgung in Deutschland.

Klinikum rechts der Isar der TU München

9.8/10
📍Deutschland, München

Abteilung für Hämatologie und Onkologie

Die Abteilung für Hämatologie und Onkologie bietet das gesamte Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen in diesen Bereichen. Das hochqualifizierte Ärzteteam bietet Patienten eine wirksame Behandlung aller onkologischen Erkrankungen, Blut- und Lymphpathologien (z.B. Leukämie, multiples Myelom).

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