Osteomyelitis — infektiös-entzündliche Knochenerkrankung, die Knochenmark, Kompakta und Periost betrifft. Ohne adäquate Behandlung führt sie zu Knochendestruktion, Sequesterbildung, Fisteln und kann Extremität und Leben gefährden. Die Behandlung in Deutschland umfasst gezielte Antibiotikatherapie, chirurgische Sanierung und innovative MIBRAR®-Therapie zur Knochenregeneration nach Infektsanierung.
Was ist Osteomyelitis
Die Infektion erreicht den Knochen auf drei Wegen:
Hämatogen — über den Blutweg aus einem entfernten Herd. Häufiger bei Kindern (Metaphysen der Röhrenknochen) und Älteren (Wirbelsäule — Spondylodiszitis).
Posttraumatisch/postoperativ — nach offenen Frakturen, Osteosynthese, Endoprothetik. Häufigste Form bei Erwachsenen.
Per continuitatem — Ausbreitung aus angrenzenden Weichteilen (diabetischer Fuß, Dekubitus, trophische Ulzera).
Röntgen — Veränderungen nach 10–14 Tagen: Osteolyse, Periostreaktion, Sequester. Bei chronischer — Sklerose, Kavernen.
MRT — Frühdiagnose (Knochenmarködem ab Tag 3–5). Sensitivität 90–95 %. Abszesse, Fisteln, Sequester.
CT — Detaildarstellung von Sequestrn, OP-Planung.
PET/CT mit 18F-FDG — bei chronischer Osteomyelitis zur Aktivitätsbeurteilung.
Knochenbiopsie — obligat! Mikrobiologie + Histologie. Kultur vor Antibiotikagabe. Erregeridentifikation — Schlüssel zur gezielten Therapie.
Leukozytenszintigraphie — bei V.a. Implantat-assoziierte Infektion.
Konservative Behandlung
Antibiotikatherapie — Grundlage, aber bei chronischer Osteomyelitis ohne Chirurgie unzureichend:
Empirische Therapie — nach Probenentnahme. Antistaphylokokken-Antibiotika i.v.
Gezielte Therapie — nach Erregeridentifikation und Resistenzbestimmung.
Dauer: 4–6 Wochen i.v. bei akuter, 6–12 Wochen (i.v. + oral) bei chronischer.
Biofilme — bei chronischer und Implantat-assoziierter Infektion bilden Bakterien Biofilme. Rifampicin — Schlüsselmedikament zur Staphylokokken-Biofilmzerstörung.
Implantatentfernung — bei Implantat-assoziierter Infektion. Reosteosynthese nach Sanierung.
Knochentransport (Ilizarov) — bei großen Segmentdefekten. Schrittweises «Züchten» neuen Knochens.
Weichteildeckung — Muskellappen zur Defektdeckung und Durchblutungsverbesserung.
MIBRAR®-Therapie
Osteomyelitis gehört zu den Indikationen der MIBRAR®-Technologie. Die Methode wird nach Sanierung der aktiven Infektion eingesetzt — in der Phase der Knochenregeneration.
Knochendefekt-Regeneration — nach Sequestrektomie verbleibt eine Höhle. ARK stimuliert Osteogenese: Stammzellen differenzieren sich in Osteoblasten, Wachstumsfaktoren leiten die Knochenbildung ein.
Antimikrobieller Effekt — ARK besitzt nachgewiesene antimikrobielle Wirkung.
Behandlung postoperativer Pseudarthrosen — Nichtheilung nach Osteomyelitis. MIBRAR® stimuliert Konsolidierung ohne erneute große OP.
Weichteilregeneration — Wiederherstellung geschädigter Muskeln und Haut im OP-Gebiet.
Mikroperforationen + ARK-Transplantation unter Sono Control Arm™ oder Röntgen. Ambulant, ohne Narkose. Streng nach Sanierungsverifikation (CRP-Normalisierung, saubere Biopsie).
Wirbelsäulen- und Gelenkzentrum — Regenerative Orthopädie
Spezialisiertes Zentrum von Professor Babayan. Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen mit der patentierten MIBRAR®-Technologie — ohne Schnitte, ohne Narkose, ambulant. Mehr als 25.000 erfolgreiche Eingriffe. Das weltweit einzige Zentrum mit dem vollen Spektrum der MIBRAR®-Methoden.
►Klinik München — Grosjeanstr. 2, 81925 München
►Klinik Jerewan — Nikogayos-Tigranyan-Str., 1. Sackgasse, 8, Jerewan, Armenien
Das Medizinische Zentrum Medical Park Bad Wiessee umfasst
13 spezialisierte Behandlungszentren und 3 Ambulanzen. Die Hauptabteilung befindet sich in Oberbayern an einem der malerischsten Orte am Ufer des Tegernsees.
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In München durchlaufen Sie die Krankheitsdiagnose in kürzester Zeit. Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, wird er innerhalb von maximal 3 Tagen organisiert.
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