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Behandlung von Nervenschäden mit MIBRAR®

Nervenschäden gelten traditionell als eine der am schwierigsten zu behandelnden Erkrankungen. Nervenzellen haben eine begrenzte Regenerationsfähigkeit, und konventionelle Therapien zielen oft nur darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Die MIBRAR®-Technologie eröffnet grundlegend neue Möglichkeiten — die Stimulation der Nervengeweberegeneration durch autologe Stammzellen und Wachstumsfaktoren.

Indikationen — Nerven und Sinnesorgane

Die MIBRAR®-Methode wird bei folgenden Pathologien des Nervensystems und der Sinnesorgane angewendet:

  • Sehnervschädigung — traumatisch, ischämisch, glaukomatös
  • Augentrauma — posttraumatische Veränderungen der Netzhaut und des Sehnervs
  • Diabetische Retinopathie — Schädigung der Netzhautgefäße und Nervenstrukturen
  • Makuladegeneration — altersbedingte Degeneration der zentralen Netzhautzone
  • Trigeminusneuralgie — intensive Gesichtsschmerzen
  • Gesichtsnervschädigung — Parese, Bell-Lähmung
  • Hörverlust / Taubheit — sensorineuraler Hörverlust
  • Periphere Neuropathien — Extremitätennervenschäden

Warum regenerieren Nerven schlecht

Nervengewebe unterscheidet sich von anderen Körpergeweben durch sein extrem begrenztes Selbstreparaturpotenzial. Neuronen sind hochspezialisierte Zellen, die sich im erwachsenen Körper praktisch nicht teilen. Bei Schädigung einer Nervenfaser degeneriert ihr distaler Teil (Wallersche Degeneration), und die Axonregeneration verläuft sehr langsam — etwa 1 mm pro Tag.

Zusätzliche Faktoren, die die Regeneration behindern:

  • Narbengewebebildung in der Schadenszone
  • Beeinträchtigte Blutversorgung des Nervengewebes
  • Entzündungsprozesse
  • Mangel an neurotrophen Faktoren

Die MIBRAR®-Technologie adressiert genau diese Probleme — Lieferung eines Konzentrats aus Wachstumsfaktoren und Stammzellen in den betroffenen Bereich, das die Regeneration stimulieren kann.

MIBRAR®-Technologie für Nerven

MIBRAR® (Mikro-Invasive Biologische Regenerative Autologe Rekonstruktion) — Prof. Babayans Methode, die die Lieferung hoher Konzentrationen regenerativer Faktoren direkt zum geschädigten Nervengewebe ermöglicht.

Philosophie der Methode: „Kein Schnitt, nur ein Stich!" Ein chirurgischer Schnitt erzeugt eine konkurrierende Wunde, die die regenerativen Ressourcen des Körpers ablenkt. Minimalinvasiver Zugang lenkt das gesamte Regenerationspotenzial auf die Zielpathologie.

ARK® — autologes regeneratives Konzentrat — wird zur Behandlung verwendet:

  • AHF® (CGF-Methode) — Plasma mit Wachstumsfaktoren, entzündungshemmenden Faktoren und CD34+ Stammzellen aus venösem Blut
  • ALF® (Lipogems®-Methode) — pluripotente mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe

Das Konzentrat wird präzise in die Pathologiezone unter Navigationssystemkontrolle (Cyber Navi Hand™ und Sono Control Arm™) mit 0,1 mm Genauigkeit injiziert.

Sehnerv und Augenerkrankungen

Sehnerv- und Netzhauterkrankungen gehören zu den vielversprechendsten Anwendungen von MIBRAR®.

Diabetische Retinopathie — eine Diabetes-Komplikation, die die Netzhautgefäße betrifft. MIBRAR® wirkt auf mehrere Pathogenese-Glieder: Wachstumsfaktoren verbessern die Mikrozirkulation, reduzieren Entzündungen und stimulieren die Wiederherstellung der Netzhautnervstrukturen.

Makuladegeneration — eine altersbedingte Erkrankung, die die zentrale Netzhautzone (Makula) betrifft. ARK® wird in den retrobulbären Raum injiziert und bietet trophische Unterstützung für Photorezeptoren und Pigmentepithel.

Trigeminus- und Gesichtsnerv

Trigeminusneuralgie — eine der quälendsten Schmerzstörungen. MIBRAR® ermöglicht eine direkte Nervenbehandlung: Wachstumsfaktoren fördern die Remyelinisierung, reduzieren Entzündungen und neuropathische Schmerzen.

Gesichtsnervschädigung (Parese, Bell-Lähmung) führt zu Gesichtsasymmetrie und beeinträchtigter Mimik. Die ARK®-Injektion in der Nähe des Gesichtsnervenaustritts aus dem Schädel stimuliert die Regeneration geschädigter Fasern.

Hörnerv und Hörverlust

Sensorineuraler Hörverlust — Hörverlust durch Schädigung des Innenohrs oder Hörnervs. MIBRAR® eröffnet neue Perspektiven: ARK®-Injektion im Mastoidbereich ermöglicht den Zugang zu Innenohrstrukturen.

Periphere Nerven

Periphere Nervenschäden (Neuropathien) können durch Trauma, Kompression, Stoffwechselstörungen (Diabetes) oder Autoimmunprozesse entstehen. MIBRAR® ermöglicht eine präzise ARK®-Injektion entlang des geschädigten Nervs unter Ultraschallkontrolle.

Ergebnisse und Prognose

Ergebnisse der MIBRAR®-Behandlung bei Nervenschäden:

  • 20% Verbesserung ab Tag 1
  • 35% bis Woche 2
  • 25% bis Woche 4
  • 15% bis Woche 6
  • Bis zu 85% Gesamtverbesserung

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Prof. Babayan wird Ihren Fall bewerten und die Möglichkeiten der MIBRAR®-Behandlung bestimmen.

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