Behandlung der Facettengelenkarthrose in Deutschland
Facettengelenkarthrose (Spondylarthrose, Facettensyndrom) ist eine degenerative Erkrankung der Zwischenwirbelgelenke und eine der häufigsten Ursachen für chronische Rückenschmerzen. Bis zu 30–40 % aller Fälle von Lendenschmerzen sind auf das Facettensyndrom zurückzuführen. Die Erkrankung ist eng mit der Bandscheibendegeneration und Osteochondrose verbunden. Die Behandlung in Deutschland umfasst präzise Diagnostik mittels Blockaden, interventionelle Methoden und innovative MIBRAR®-Therapie zur Regeneration des Gelenkknorpels.
Was ist Facettengelenkarthrose
Facettengelenke (Zygapophysealgelenke) sind paarige Gelenke, die die Gelenkfortsätze benachbarter Wirbel verbinden. Sie gewährleisten die Segmentstabilität und kontrollieren den Bewegungsumfang. Jedes Wirbelsäulensegment hat zwei Facettengelenke.
Bei der Arthrose wird der Knorpel der Facettengelenke zerstört, die Gelenkfortsätze hypertrophieren, die Kapsel entzündet sich und verdickt sich. Dies führt zu:
Schmerzen bei Bewegungen, besonders bei Streckung und Rotation;
Gelenkhypertrophie mit Einengung des Spinalkanals und der Neuroforamina;
Facettengelenkarthrose begleitet praktisch immer die Bandscheibendegeneration: Die Höhenminderung der Bandscheibe erhöht die Belastung der Facettengelenke, und deren Arthrose wiederum verschlimmert die Segmentinstabilität.
Ursachen und Risikofaktoren
Bandscheibendegeneration. Höhenverlust der Bandscheibe überlastet die Facettengelenke — der wichtigste Auslösemechanismus.
Alter. Nach dem 50. Lebensjahr zeigen 80–90 % der Menschen Zeichen einer Facettengelenkarthrose im CT/MRT.
Hyperlordose. Verstärkte Lendenlordose erhöht die Belastung der hinteren Wirbelsäulenstrukturen.
Charakteristische Merkmale des Facettenschmerzsyndroms:
Lokaler Schmerz — im Lenden-, Brust- oder Halsbereich, klar dem Niveau der betroffenen Gelenke zugeordnet.
Verstärkung bei Streckung — Schmerz nimmt beim Rückwärtsbeugen, langem Stehen, Treppenabwärtsgehen zu. Dies ist der entscheidende Unterschied zum diskogenen Schmerz (verstärkt sich bei Beugung).
Morgensteifigkeit — nach dem Schlaf, vergeht nach 30–60 Minuten Bewegung.
Ausstrahlung — Schmerz kann ins Gesäß, Oberschenkel (lumbal) oder Hinterkopf, Schulter (zervikal) ausstrahlen, aber nicht unterhalb des Knies/Ellbogens — Unterschied zum Wurzelschmerz.
Krepitation — Knirschen bei Bewegungen.
Nackenschmerz — bei Befall der zervikalen Facettengelenke, häufig mit Kopfschmerzen.
Das Facettensyndrom lässt sich nicht allein per MRT diagnostizieren — radiologische Arthrosezeichen korrelieren oft nicht mit den Symptomen. In deutschen Kliniken wird ein umfassender Ansatz verfolgt:
Klinische Untersuchung. Provokationstests: Schmerzverstärkung bei Streckung, Seitneigung, Druckschmerz über den Facettengelenken.
MRT. Darstellung von Gelenkhypertrophie, Erguss, Zysten, Knochenmarködem.
CT. Detaillierung der knöchernen Veränderungen: Osteophyten, subchondrale Sklerose, Gelenkspaltverschmälerung.
Diagnostische Facettenblockaden — Goldstandard! Injektion eines Anästhetikums an den medialen Ast des facettenversorgenden Nervs. Bei Schmerzreduktion ≥80 % — Diagnose bestätigt. Zweimalige Durchführung zur Verifizierung.
Funktionsröntgen — bei Verdacht auf begleitende Instabilität.
Konservative Behandlung
Krankengymnastik — Stärkung der Rumpfmuskulatur, Dehnung der Extensoren, Haltungskorrektur.
Medikamentöse Therapie — NSAR, Muskelrelaxanzien bei Exazerbation.
Wassergymnastik — Gelenkentlastung bei gleichzeitigem Training.
Gewichtsreduktion — Verminderung der Facettengelenkbelastung.
Interventionelle Methoden
Facettenblockaden (Injektionen). Verabreichung von Kortikosteroid und Anästhetikum an den medialen Ast. Wirkung: 1–6 Monate. Auch zur Diagnostik eingesetzt.
Radiofrequenzdenervation (RFA). Thermische „Ausschaltung" der medialen Nervenäste, die den Schmerz von den Gelenken übertragen. Unter Röntgenkontrolle. Wirkung: 6–18 Monate. Wiederholbar. Erfolgsrate — 70–80 % bei korrekter Patientenauswahl (positive diagnostische Blockaden).
Kryodenervation. „Einfrieren" der Nerven — Alternative zur RFA mit längerem Effekt.
Interventionelle Methoden beseitigen wirksam den Schmerz, wirken aber nicht auf die Ursache — den zerstörten Knorpel. Zur Regeneration ist die MIBRAR®-Therapie erforderlich.
MIBRAR®-Therapie
Facettengelenkarthrose ist eine der zentralen Indikationen der MIBRAR®-Technologie (Prof. Babayan, München). Im Gegensatz zu Blockaden und Denervation, die den Schmerz nur maskieren, regeneriert MIBRAR® die Knorpeloberfläche des Gelenks.
Ablauf:
Aus venösem Blut (CGF-Methode, Zentrifuge Medifuge MF 200) und Unterhautfett (LIPOGEMS®) des Patienten wird ein autologes regeneratives Konzentrat (ARK) gewonnen, das Wachstumsfaktoren, mesenchymale Stammzellen und antiinflammatorische Faktoren enthält.
Mit einer Spinalsonde (0,8 mm) unter Kontrolle des Sono Control Arm™ (Genauigkeit 0,1 mm) werden Mikroperforationen der degenerierten Gelenkflächen durchgeführt.
ARK wird intraartikulär in beide Facettengelenke des betroffenen Segments transplantiert.
Ergebnisse:
im Kontrollröntgen — sichtbare Gelenkspalterweiterung (Daten aus dem Buch von Prof. Babayan);
gleichzeitige Regeneration der Bandscheibe desselben Segments (RRBSW-Methode);
antiinflammatorischer und analgetischer Effekt — ohne Kortison;
ambulant, ohne Narkose, ohne Nebenwirkungen;
>11.000 Anwendungen der CGF-Methode ohne bedeutsame Nebenwirkungen.
Chirurgische Behandlung
Operationen bei isolierter Facettengelenkarthrose sind selten erforderlich. Indikationen:
begleitende Spinalkanalstenose durch Gelenkhypertrophie — Dekompression;
interventionelle Methoden (RFA) bei ausgeprägtem Schmerzsyndrom;
multidisziplinärer Ansatz in Kliniken von Weltniveau;
deutschsprachige Betreuung.
Facettengelenkarthrose ist eine der häufigsten und zugleich am meisten „unterschätzten" Ursachen von Rückenschmerzen. Präzise Diagnostik und moderne Behandlungsmethoden in Deutschland ermöglichen eine wirksame Schmerzbeseitigung und Wiederherstellung der Lebensqualität. Kontaktieren Sie uns zur Auswahl eines Arztes und einer Klinik.
Wirbelsäulen- und Gelenkzentrum — Regenerative Orthopädie
Spezialisiertes Zentrum von Professor Babayan. Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen mit der patentierten MIBRAR®-Technologie — ohne Schnitte, ohne Narkose, ambulant. Mehr als 25.000 erfolgreiche Eingriffe. Das weltweit einzige Zentrum mit dem vollen Spektrum der MIBRAR®-Methoden.
►Klinik München — Grosjeanstr. 2, 81925 München
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In Deutschland durchlaufen Sie die Krankheitsdiagnose in kürzester Zeit. Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, wird er innerhalb von 2-3 Tagen organisiert.
Nach Behandlungsende erhalten Sie innerhalb von 10 Tagen die Endrechnung und Kopien der Rechnungen aus der Klinik. Der Restbetrag wird innerhalb von 3 Tagen auf die Karte zurückerstattet.
In München durchlaufen Sie die Krankheitsdiagnose in kürzester Zeit. Wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, wird er innerhalb von maximal 3 Tagen organisiert.
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